Keine neue Tagebaue
Zwischen Rhein und Oder ist zwar die Mehrheit der Bevölkerung für mehr Klimaschutz, aber sich dafür zu engagieren, scheint nicht besonders angesagt. Das Volksbegehren, mit dem in Brandenburg die Erschließung neuer Braunkohletagebaue verhindert werden soll, schleppt sich so dahin. Noch bis zum 9. Februar ist Zeit, dass sich die Bürger in den Listen auf ihren örtlichen Meldeämtern eintragen.
Die Braunkohleverstromung ist die klimafeindlichste Form der Energiegewinnung überhaupt. Allein die beiden brandenburgische Braunkohlekraftwerke Jänschwalde - das viertdreckigste Kraftwerk Europas - und Schwarze Pumpe pumpen jedes Jahr rund 36 Millionen Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) in die Atmosphäre und machen unser Bundesland zum zweitgrößten Klimaverschmutzer Deutschlands und weltweit einem der größten Emittenten auf kleinsten Raum. Allein Jänschwalde pumpt genauso viel CO2 in die Luft wie alle 283 in den Emissionshandel einbezogenen Betriebe und Kraftwerke des Bundeslandes Bayern.
Ein "Weiter-so" mit diesen klimapolitischen Negativrekorden ist nicht zu verantworten. Spätestens mit dem Bericht des Klimarats der Vereinten Nationen ist klar geworden, dass der Klimawandel vom Menschen gemacht ist. Er ist in vollem Gange und nicht mehr zu verhindern. Um seine Auswirkungen abzumildern, muss der Temperaturanstieg weltweit auf 2 Grad begrenzt und der CO2-Ausstoß pro Kopf bis 2050 weltweit auf 2 Tonnen reduziert werden. In Brandenburg liegt dieser derzeit noch bei ca. 23 (ohne Export ca. 14) Tonnen!
Gehen Sie unterschreiben und schicken Sie allen Freunden, Bekannten und Kollegen eine Weihnachtskarte.

Was die Arbeitsplätze angeht, so ist die Rechnung ganz einfach: In den geplanten bis zu 30 neuen Kohlekraftwerken werden etwa insgesamt 3.000 Mitarbeiter beschäftigt sein, vermutlich eher weniger. In der Braunkohlewirtschaft, das heißt in den Tagebauen plus den dazugehörigen Kraftwerken arbeiten nach den Statistiken der Branche gerade mal knapp 23.000 Beschäftigte. In der Windenergie arbeiten hingegen im Anlagenbau und Betrieb etwa 85.000. Insgesamt verdienten sich 2007 im Bereich der erneuerbaren Energieträger nach Zahlen des Bundesumweltministeriums knapp 250.000 Menschen ihre Brötchen.
"Freiheit statt Angst" - Aktionstag gegen Netzüberwachung
Die Free Software Foundation Europe setzt sich für Freie Software ein, damit jeder Bürger sich selbstbestimmt, aktiv und mündig in der Informationsgesellschaft beteiligen kann. Internetzensur, Missachtung der Netzneutralität und zunehmende Netzüberwachung lassen sich mit diesen Zielen nicht vereinbaren.
Die FSFE ruft zur Beteiligung am weltweiten Aktionstag "Freiheit statt Angst" am 11. Oktober auf.
"Freie Software gewährt uns das Recht, diese Software zu jedem Zweck zu verwenden, zu studieren, sie an unsere Zwecke anzupassen und veränderte Versionen anderen Menschen zur Verfügung zu stellen. Wenn nun aber unsere Rechte durch fragwürdige Gesetze wie zum Beispiel den so genannten Hackerparagraphen immer weiter zurechtgestutzt werden, kann es passieren, dass wir am Ende aufgrund von Gesetzen kaum noch von den vier Freiheiten Gebrauch machen können" befürchtet Matthias Kirschner, stellvertretender Deutschlandkoordinator der FSFE.
In Berlin startet um 14 Uhr am Alexanderplatz die Großdemonstration. Das Ereignis ist vom AK Vorrat organisiert und wird alleine in Deutschland von über 100 Organisationen unterstützt. Daneben sind bereits in 21 weiteren Ländern Aktionen geplant: So werden z.B. auch in den Städten Paris, Stockholm, London, Sofia und Luxemburg Demonstrationen stattfinden, in Rom und Zürich sind künstlerische Aktionen angekündigt und in Washington D.C. mehrere Diskussionveranstaltungen geplant. In den Niederlanden stehen unter dem Titel "Volksopstand 2008" ab 12 Uhr eine Kundgebung am Platz der zweiten Kammer in Den Haag sowie im Anschluss daran vielfältige Formen des Protests wie Workshops oder ein "privacy markt" auf dem Programm.
Auf der Übersichtsseite des Aktionstags des sind die gesamten weltweit geplanten Aktionen aufgeführt.
Wähle Dein Format selbst (1 bis 5 X 7 Bilder):
It seems that there was this Christian about to be thrown to the lions. He
was shoved into the middle of the arena and the lion was released. Being
a good Christian, as the lion approached he knelt and prayed, asking God for
forgiveness for his (few) sins, and begging that the lion might be dissuaded
from eating him for its breakfast. Much to his dismay, the lion didn't stop
but kept coming, getting faster and faster, now almost running, so the
Christian took off too. There they were, running around and around the arena,
the lion getting closer and the Christian praying harder and harder between
gasps for breath. The lions breath was now hot upon his heels and he could
even feel droplets of the lions saliva splashing on his bare feet. So he
pulled out all the stops, promising God that if the lion will only spare him,
he will devote the rest of his life to spreading the Christian faith,
forsaking all temptation and possessions. Suddenly he no longer felt the
lions breath, no longer heard the great beast's snarls close behind him.
Slowing to a stop, he turned around and saw the lion on its knees, eyes rolled
upward, paws held together. The lion appeared to be muttering something so
the Christian approached until he could make out what the lion was saying.
"Dear Lord, for what I am about to receive..."
